5 Prozent risikolos

5 Prozent Rendite bei einer risikolosen Anlage hat eine Bankerin versprochen.
Ja warum denn nicht werden einige sagen, das kann doch sein, besonderns noch vor einigen Jahren.
Durchaus, aber der Punkt ist, die 5 Prozent Rendite sollte die Anlage nicht im Jahr einbringen, sondern 5 Prozent pro Monat war angeblich das Versprechen.

Jetzt wurde Anklage gegen die Dame aus Hof erhoben.
Mit einem alten Trick wurden zu die Anleger um über 10 Millionen Euro betrogen.

Um den Anlegern bei laune zu halten wurde das alt bekannte Schneeballsystem genutzt.
Den Ermittlern zufolge trat die 50jährige Investmentbankerin gegenüber Investoren als seriöse und erfahrene Geschäftsfrau auf.
Diesen habe sie zugesichert, dass es ihr aufgrund besonderer Kontakte im Bereich des Investmentbankings möglich sei Gelder risikofrei für eine monatliche Rendite von 5 Prozent und mehr anzulegen.

Wie sagte schon Einstein:
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Ich habe das Gefühl, bei der menschlichen Gier ist es auch so.

Neue Lottopreise und der Staat verdient kraeftig mit

Kaum eine Steuer wird so bereitwillig und ohne Murren bezahlt, wie die Steuer auf staatliche Lotteriespiele.
Die bekannteste Lotterie ist die des Deutschen Lotto- und Totoblocks, die allgemein nur als das „Lotto“ bezeichnet wird.

Neue Regeln neue Preise

Seit dem 4. Mai gelten für die Lotterie 6 aus 49 neue Regeln und auch ein neuer Preis.
Hatte ein Lottospieler bisher für ein ausgefülltes Kästchen 75 Cent zahlen müssen, muss er dafür künftig 1 Euro auf den Lottotresen legen.
Das ist eine kräftige Steigerung um circa 30 Prozent, zusätzlich ist wie bisher die Bearbeitungsgebühr zu zahlen.
Der Staat und die Länder streichen ungefähr 40 Prozent der Lottoeinnahmen für sich ein.
Die Preiserhöhung sollte sich also kräftig in den Kassen der Finanzminister bemerkbar machen.
Sicher wird die Erhöhung von 30 Prozent nicht eins zu eins durchschlagen, viele Spieler werden sich überlegen, ob sie angesichts der Preiserhöhrung, nicht die Anzahl der gespielten Kästchen reduzieren.

Um nicht zu viele Spieler zu vergraulen, hat man die Preiserhöhung marketingtechnisch gut als „Regeländerung“ verpackt und diese in den Vordergrund gestellt.

Neue Regeln neue Gewinnklassen

Zwei große Änderungen stechen heraus.
Erstens die Abschaffung der Zusatzzahl und zweitens die Einführung einer neuen Gewinnklasse.
Die Zusatzzahl wird künftig durch die Superzahl ersetzt, dadurch erhöhen sich zunächst einmal die Gewinnchancen für die Lottospieler.
Denn die Zusatzzahl wurde aus den Zahlen 1 bis 49 gezogen und die  Superzahl  wird nur aus der Zahlenreihe Null bis Neun gezogen.

Daneben wird die zusätzliche Gewinnklassen 9 eingeführt.
Hat ein Lottospieler zwei richtige Zahlen angekreuzt und zusätzlich die Superzahl richtig, erhält er einen festen Gewinn von 5 Euro.

Eine weitere Änderung gibt es beim Jackpot, aufgrund der neuen Regelung wird er zukünftig stärker steigen wenn in einer Ziehung kein Haupttreffer erfolgt.

Alle Änderungen auf einen Blick hat sehr schön das Lotto24-Magazin in Form einer Infografik aufbereitet.

Quelle: magazin.lotto24.de

Wird die Rechnung aufgehen ?
Ich denke schon.
Ähnlich wie bei den Rauchern, die sich auch kaum von den Preis- und Steuererhöhungen schrecken lassen, werden auch die Lottospieler die Preiserhöhung akzeptieren und weiterhin die Hoffnung auf den großen Gewinn nicht aufgeben.

Ich habe noch keinen Lottospieler sagen hören:

„Wenn das Kästchen 1 Euro kosten höre ich auf“

Ihr etwa ?

 

 

80 Millionen Bonus

Erst einen 80.000.000 Euro Bonus kassieren und dann gefeuert werden.

Das ist einem der bestbezahlten Händler der Deutschen Bank passiert.
Der Händler war in den sogenannten LIBOR-Skandal verstrick.
Händler der Banken haben vor und während der Finanzkrise die Zinssätze von LIBOR und EURIBOR zu ihren Gunsten manipuliert und dadurch enorme Handelsgewinne eingestrichen.
Dem erwähnte Händler wurde 2009 die Rekordsumme von 80 Millionen als Bonus genehmigt, in 2011 wurde er wie sieben weitere Händler von der Bank entlassen.
Die Bonuszahlung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht koplett ausgezahlt, ca. die Hälfte der Bonuszahlung konnte die Bank noch einbehalten.
Die zugesagte Prämie entsprach dem Bericht zufolge einem festen Prozentsatz der von dem Händler erzielten Gewinne.

Mittlerweile sind die Boni der Bänker stärker an längerfristige Erfolge gekoppelt.
Sie werden vermehrt in Aktien und über mehrere Jahre gestreckt ausgezahlt.

Groupon ein drittel Facebook

Groupon sollen laut der New York Times noch in diesem Frühjahr an die Börse gehen.
Das Unternehmen hofft, dass der Börsengang bis zu 1,5 Milliarden Dollar in die Kasse spülen wird.
Damit könnte es der größte IPO in der US-Technologiebranche seit einem Jahrzehnt werden.
Gleichzeitig würde das einer Unternehmensbewertung von 15 Milliarden Dollar entsprechen und damit knapp einem Drittel von Facebook, die mit ca. 50 Milliarden bewertet werden.
Googel hatte wollte vor kurzem 6 Milliarden für die Übernahme von Groupon bezahlen, das angebot wurde aber von dem Unternehmen abgelehnt.

Groupon verkauft seinen registrierten Mitgliedern Gutscheine, die es den Käufern erlauben verschiedene Angebote zu besonders günstigen Preisen zu erwerben.
Die Geschäfte und Unternehmen die die Gutscheine einlösen, hoffen auf diesen Weg neue Stammkunden zu erhalten.

Während Facebook über 500 Millionen aktive Mitglieder haben soll, gibt Groupon seinen Bestand mit 50 Millionen registrierter Nutzer an.
Entsprechend würde ein Facebook-Mitglied 100 Dollar wert sein, ein Nutzer von Groupon sogar 300 Dollar.

Während bei der Einschätzung von Facebook noch von einem deutlichen Umsatzanstieg bei den Werbeeinnahmen ausgegangen werden kann, sehe ich bei einer Bewertung von 300 Dollar pro registrierten User bei Groupon wenig Spielraum nach oben.