Anklage gegen Hoeneß

Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Präsidenten des FC Bayern München, Uli Hoeneß, Anklage wegen Steuerhinterziehung erhoben.
Die Anklage wurde dem 61-Jährigen Hoeneß bereits zugestellt.
Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München wird nun darüber entscheiden, ob die Anklage zugelassen und das Hauptsacheverfahren eröffnet wird.
Bis die Strafkammer zu einer Entscheidung kommt wird es noch etwas dauern.
Voraussichtlicher Termin ist Ende September Anfang Oktober.

Gespannt darf man sein, sollte das Verfahren eröffnet werden, in welcher Höhe er der Steuerhinterziehung angeklagt wird.
Ich kann mir gut vorstellen, dass der Hoeneß da dem Zumwinkel in nichts nachstehen wird und solange gefeilscht wird bis das Gericht keine Haftstrafe aussprechen muss.

Mit dem Denkmal Steuern sparen

Der Immobilienkauf ist „In“.
Eine eigene Immobilie gibt Sicherheit, ist wertbeständig und eine Altersvorsorge die man bereits in jungen Jahren nutzen kann.
Neben den genannten Vorteilen kommen zur Zeit noch die günstigen Finanzierungsmöglichkeiten hinzu, die Zinsen für Immobilienkredite sind so niedrig wie noch nie.

Mit der Immobilie steuern sparen

Wer neben den genannten Gründen mit seiner Immobilie auch noch Steuern sparen will, der sollte sich mal auf dem Markt der Denkmalimmobilien umsehen.
Mit einer Denkmalimmobilie lassen sich sowohl als Vermieter als auch als Eigennutzer viele Euros zusätzlich an Steuern sparen.

  • Eigennutzer können 10 Jahre lang 9 Prozent der Wiederherstellungskosten (Sanierungsaufwand) absetzen.
  • Vermieter machen 8 Jahre lang 9 Prozent und 4 Jahre 7 Prozent der Wiederherstellungskosten steuerlich geltend.
    Zusätzlich werden 50 Jahre lang 2 Prozent auf die Altsubstanz angerechnet.

Voraussetzung für diese Steuervorteile ist allerdings immer eine Genehmigung der Denkmalbehörde.
Weitere Infos zum Steuern sparen mit einer Denkmalimmobilien finden sich zahlreich im Imternet.
Neben den finanziellen Vorteilen haben Baudenkmäler auch einen gewissen Charm, der viele zukünftige Immobilienbesitzer reitzt.

Immobiliendenkmal Schloesschen

Denkmalimmobilien gibt es in vielen Varianten:

Zum Beispiel ein denkmalgeschützes Schlösschen mit einem kleinen Park, so eine Immobille bedarf dann aber auch größerer Investitionen.
Häufig findet man auch Immobiliendenkmäler die ursprünglich gar nicht zum Wohnen erbaut wurden, wie zum Beispiel ein Bahnhofsgebäude an einer stillgelegten Bahnstrecke.
Mit einer Denkmalimmobilie lässt sich aber auch dem Trend zum „in der Stadt wohnen“ gut folgen.
Es gibt gut erhaltene Altstadtbezirke in denen ganze Strassenzüge unter Denkmalschutz stehen, zumeist in wirlich interessanten Innenstadtlagen.

Aber auch für Denkmalimmobilien gilt wie für alle anderen Immobilien, sofern ich sie nicht als Liebhaberei erwerbe, über die Wertbeständigkeit entscheidet auch die Lage.
Ebenso muss der Kaufpreis angemessen sein, gerade bei Altbauten können schnell hohe Folgekosten auftreten.
Für fast jede Veränderung benötigt man die Erlaubnis der Denkmalbehörde.
Sind zum Beispiel die Fenster zu erneuern, kann ich nicht die günstigsten Kunstofffenster einsetzen, sondern nur speziell erlaubte Fenster und die Kosten dann häufig das doppelte.
Renovierungen und Restaurierungen müssen zumeist von einem Fachmann ausgeführt werden.
Wer nicht absoluter Profi auf diesem Gebiet ist sollte immer einen spezialisierten Architekten hinzuziehen.

Bahamas geben Steuerinformationen

Der deutsche Botschafter auf den Bahamas und Theodore Brent Symonette, stellvertretender Premierminister und Außenminister der Bahamas, haben in Nassau am 9. April 2010 ein Abkommen unterzeichnet, das den Austausch von Steuerinformationen ermöglicht.

Das Bundesministerium für Finanzen hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass es künftig einen Austausch mit den Bahamas geben wird.
Mit dem Abkommen über den Informationsaustausch mit den Bahamas ist es der Bundesregierung möglich Informationen zu erhalten, die notwendig sind um das deutsche Steuerrecht durchzusetzen. Unter anderem werden künftig Informationen zu den Besitzverhältnissen an juristischen Personen und Bankinformationen sowie Informationen über Eigentumsverhältnisse an rechtlichen Konstrukten ausgetauscht.
Die Informationen werden unabhängig davon ausgetauscht, ob ein entsprechendes Strafverfahren im Steuerrecht eröffnet wurde oder ob eine steuerliche Straftat vermutet wird.

Der Standard zur Transparenz und Effektivität im Austausch von Informationen für steuerliche Zwecke wurde mit dem Abkommen eingehalten. Die Durchsetzung, auch auf internationaler Ebene, ist ein wichtiges Anliegen der G20-Staaten.

Von Seiten der Bundesregierung wird das Vorgehen der Bahamas begrüßt.
Man wäre überzeugt, dass man gut zusammenarbeiten wird, zumal die Grundlage der OECD-Standard ist. Mit dem Abkommen zeigt die Bundesregierung weiterhin, dass man entschlossen ist ein flächendeckendes Netz von Abkommen zu treffen, dass den internationalen Informationsaustausch zu Besteuerungszwecken weiter ausbaut.