Hausbesitzer klagen gegen Grossbanken

In Amerika haben zahlreiche Hausbesitzer eine Sammelklage gegen 12 Großbanken eingereicht.
Grund für die Klage sind die Manipulationen um den Interbankenzins Libor, mittlerweile bekannt als LIBOR-Betrug.

Die Kläger argumentieren durch die Unregelmäßigkeiten bei der Festlegung des Zinses wurden ihre Kredite deutlich verteuert.
Die Händler der Großbanken in Nordamerika und Europa hätten besonders an Tagen, an denen Hypothekenzinsen festgelegt wurden, den Libor künstlich in die Höhe getrieben.

Ein Rechtsanwalt der Kläger sagte gegenüber der Financial Times, dass er sich vorstellen kann, das bis zu 100.000 Immobilienbesitzer gegen die Banken klagen könnten.

Zu den Banken die unter Verdacht stehen den Libor manipuliert zu haben ist auch die Deutsche Bank.
Mit der Manipulation haben die Banken ihren Refinanzierungskosten falsch dargestellt und so gewaltige zusätzliche Gewinne eingestrichen.

Wie hoch die Schadensforderungen der Kreditnehmer sind ist bisher nicht bekannt.
Das Schadensersatzforderungen in Amerika ganz andere Summen erreichen wie hierzulande ist aber bekannt.

 

Geschrieben von thomas am 15. Oktober 2012 | Abgelegt unter Banken | Kommentare deaktiviert

Kommentarfunktion ist deaktiviert.