Ex-Vermögensverwalter erhält 104 Millionen Dollar

Ein ehemaliger Vermögensverwalter der UBS hat jetzt 104 Millionen Dollar kassiert.
Das Geld gab es allerdings nicht von der Bank für die geleistete Arbeit, sondern von der amerikanischen Steuerbehörde IRS.

Die IRS zahlte Bradley Birkenfeld den Betrag für Informationen die er der Steuerbehörde gab.
Die Informationen betrafen Geschäfte der UBS mit reichen Amerikanern die in Verdacht standen Steuern zu hinterziehen.
In der Folge drohte der UBS in Amerika eine Klage, die durchaus auch das Ende der Schweizer Großbank bedeuten konnte.

Letztlich kam die Bank mit einer Bußgeldzahlung von 780 Millionen Dollar davon.
Zusätzlich mussten sie die Namen von ca. 4500 mutmaßlichen amerikanischen Steuerhinterziehern den Amerikanern nennen.

Seit dem lassen die Amerikaner nicht mehr locker auf der Jagd nach mutmaßlichen Steuerhinterziehern.
Zur Zeit haben sie ein auge auf 11 weitere Schweizer Banken geworfen, die in Verdacht stehen, ebenfalls bei der Steuerhinterziehung behilflich gewesen zu sein.

Bislang haben die Schweizer Geldhäuser, zu denen zum Beispiel Julius Bär und  die Credit Suisse gehören, noch keine Kundennamen genannt und eine mögliche Buße steht noch nicht fest.
Die Schweiz  ist bestrebt, ein globales Abkommen auszuhandeln, in dem sämtliche Steuerhinterziehungsvorwürfe der Amerikaner gegen alle Schweizer Banken geregelt werden sollen.

 

Geschrieben von thomas am 11. September 2012 | Abgelegt unter Banken | Kommentare deaktiviert

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