Die USA verlieren ein A

Geht die Welt unter wenn die USA ein A verliert ?
Eigentlich nicht, so wird aus USA eben US – United States.

Anders sehen das wohl die Börsianer und Investoren.
Die Ratingagentur Standard & Poors hat am Wochenende mitgeteilt, dass die die USA von Tripple-A auf AA+ heruntergestuft werden.
Grundsätzlich ist das noch immer eine sehr gute Beurteilung und kein Gläubiger muss fürchten sein Geld, dass er der USA geliehen hat, zu verlieren.
Bereits letzte Woche hat die chinesische Ratingagentur Dagong die Bonität Amerikas von A+ auf A gesenkt.
Eine Herabstufung die von den Börsen locker übersehen wurde, es war ja auch nur eine “chinesische Ratingagentur”.

Klar ist, das Versicherungen und Pensionskasse, die laut ihrem Anlagekonzepten in Anleihen mit Tripple-A bewerteten Schuldnern investieren müssen, jetzt so einiges umschichten.

Welche Staaten sind denn noch mit der höchsten Bonitätsnote versehen ?

Kanada, der direkte nachbar der USA besitz laut Standad & Poors noch ein Top-Rating.
Australien, steht dank Rohstoff-Boom sehr gut da.
Hongkong, kein besonders großer Player, das asiatische Finanzzentrum.
Österreich, unser eigener Nachbar hat auch seine Finanzen (bisher) im Griff.
Dänemark, schon wieder ein Nachbar von uns.
Mit Frankreich und Holland gehören die nächste europäische Nachbarn zum Club der Top-Schuldner.
Im Norden ist Finnland, Schweden und Norwegen dabei.
Auch die kleinen Finanzzentren Europas, Lichtenstein, Schweiz und Luxenburg gehören dazu.

Auch Deutschland hat noch die Bestnote, es gibt also noch ausreichend Schuldner mit einer Tripple-A Bewertung bei denen die Großkapitalisten sicher ihr Geld anlegen können.

Geschrieben von thomas am 8. August 2011 | Abgelegt unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

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