Bezahlbarer Wohnraum ist besonders in einigen deutschen Großstädten mittlerweile ein Wunsch der immer seltener in Erfüllung geht.
Besonders in den boomenden westdeutschen Metropolen sind die Preise für Eigentumswohnungen und auch die Mieten innerhalb der letzten Jahre deutlich gestiegen.
Besonders stark war der Anstieg im letzten Jahr, die Preise für Eigentumswohnungen zogen um 7,3 Prozent an.
Einer der Gründe ist die Unsicherheit wie es mit dem Euro weitergeht, da liegt die Flucht in das sogenannte Betongold nahe.
Natürlich ist ein weiterer Grund, dass in den Städten mit steigender Bevölkerung die letzten Jahre zuwenig neue Wohnungen entstanden sind.
Das macht sich nicht nur im Kaufsektor sondern auch im Bereich der Mietwohnungen deutlich bemerkbar.
Für Neubauwohnungen konnte der Vermieter 5,2 Prozent mehr Miete verlangen als noch 2010.
Auch bei bestehenden Mietwohnungen wurden ordentlich die Mietpreise erhöht, ein neuer Mieter musste durchschnittlich eine 4,6 Prozent höhere Miete bezahlen als 2010.
In den Spitzenlagen von Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München sind die Preise noch deutlicher gestiegen.
Während in Hamburg Billstedt durchschnittlich 7,40 Euro für den Quadratmeter zu bezahlen sind muss der Mieter in Blankennese 13 Euro bezahlen und in der Hafencity sogar über 16 Euro.
Ähnlich geht es den Müchnern, wer gerne in der Altstadt oder in Schwabing wohnen möchte muss Mieten von über 17 Euro pro Quadratmeter akzeptieren.
Dagegen können Frankfurts Bänker noch mit moderaten Mietpreisen kalkulieren.
In den beliebtesten Stadtteilen wie dem Westend oder Sachsenhausen liegen die durchschnittlichen Mieten bei 13-14 Euro.
Billiger wird es für den, der sich mehr Richtung Flughafen orientiert.
In Niederrad oder Schwanheim gibt es noch Wohnraum für unter 10 Euro pro Quadratmeter.
Das sind natürlich alles nur Durchschnittspreise, wer sich zur Zeit nach einer neuen Wohnung umschaut, sollte also möglichst alle Informationsangebote nutzen.
Dank Internet stehen dem potenziellen Mieter viele Angebote zur Verfügung.
Einen guten Überblick über angebotene Mietwohnungen in Hamburg, Frankfurt oder München bietet zum Beispiel das bekannte Immobilienportal Immowelt.
Gegenüber dem herkömmlichen Zeitungsanzeigen haben die Internetportale den Vorteil, dass man seine Suche entsprechend einschränken kann und meistens enthalten die geschalteten Anzeigen auch Fotos. So kann man sich gleich ein Bild machen ob die Wohnung den eigenen Geschmack trifft – und zum Geldbeutel passt.
“The International”
In dem Film “The International” versucht eine Staatsanwältin und ein Agent von Interpol die illegalen Machenschaften einer der mächtigsten Banken der Welt aufzudecken.
Der Interpol-Agent ermittelt seit 2 Jahren gegen eine große Luxenburger Bank, die IBBC-Bank.
Das Geldinstitut steht in Verdacht für Terroristen und Gangster Waffengeschäfte abzuwickeln.
Dem Agenten ist es bisher nicht gelungen stichhaltige Beweise gegen die Bank zu finden, da erklärt sich endlich ein Mitarbeiter der IBBC-Bank bereit eine Aussage zu machen.
Doch der Bankmitarbeiter wird kurze Zeit später in Berlin ermordet.
Die Spuren führen die Staatsanwältin und den Interpol-Agenten quer durch Europa bis nach New York.
Sie müssen feststellen, dass es nicht nur um Waffengeschäfte, sondern um Machtspiele großen Ausmaßes geht, an denen nicht nur die Bank sondern ganze Regierungen beteiligt sind.
Obwohl der Film im Jahr 2009 aufgeführt wurde, ist er keine Reaktion auf die Finanzkrise aus dem Jahr 2008, die Dreharbeiten für den Film begannen bereits im September 2007 in Berlin.
Die BCCI-Bank
Hintergrund des Films ist die Pleite der pakistanischen BCCI-Bank, die Bank löste 1991 einen Finanzskandal aus.
Das Geldinstitut war in den Waffenhandel, Bestechung, Geldwäsche und den Verkauf von Nukleartechnologie verwickelt.
Die BCCI-Bank unterstützte den Terrorismus, Schmuggel, Prostitution und Steuerhinterziehung.
Wer sich für Böse Banker interessiert kann sich den Banken-Krimi “The International” am 12. März auf dem ZDF ansehen.
Das Fonds Lebensversicherungen ankaufen um dann beim Tod der Versicherten Person die Versicherungsleistung zu erhalten ist nicht neu.
In vielen Fällen wurde damit auch schon Personen geholfen, Personen die aufgrund einer tötlichen Krankheit vermutlich nicht mehr lange leben, bekommen so für ihre Lebensversicherung ein höhere Rückzahlung als den angegebenen Rückkaufswert.
Die Deutsche Bank hat dieses Geschäftsmodell jetzt mit etwas Fantasie in einem ihrer Fonds umgesetzt.
Der db Kompass Life 3 der Deutschen Bank kauft keine Lebensversicherungen mehr an sondern wettet gleich auf die Lebensdauer einer bestimmten Personengruppe.
Dazu hat Kompass Life 3 bzw. die Deutsche Bank über 700 Millionen Euro bei Kleinanlegern eingesammelt, und wie so häufig in letzter Zeit wissen die Anleger nicht wie ihr Geld tatsächlich investiert wird:
Es wird bei dem Fonds auf die Restlebensdauer von rund 500 Personen gewettet, die von einer “Tracking Company” regelmäßig kontaktiert werden.
Diese tatsächlichen Personen sind die sogenannte Referenzpersonen, je früher die sogenannten Referenzpersonen des Fonds sterben, um so höher ist der Gewinn für der Geldanlage.
Im Prospekt des Fonds sind wunderbare Balkendiagramme zu sehen, wie sich die Rendite hoffetnlich entwickeln wird.
Aber das Geschäft mit dem Tod scheint nicht gut zu laufen, die Renditen hängen den Erwartungen der Anleger deutlich hinterher.
Was also machen die Anleger, wenn sie mit der Rendite unzufrieden sind ?
Sie beschweren sich, dass sie ja nicht wussten was sie mit dem Fonds kaufen.
Sorry, das kann es in Einzelfällen sicher geben, doch ich bin überzeugt hätte der “db Kompass Life 3″ die Renditeerwartungen der Fondskäufer übertroffen hätte sich kaum einer beschwert.
Circa 30 Anleger des Fonds lassen sie jetzt von einem Rechtsanwalt vertreten um aus der Geldanlage möglichst glimpflich wieder haraus zu kommen.
Nach den Worten des Rechtsanwaltes ist der Kompass Life 3 ein “makaberes Rechenspiel ohne jedes Investitionsobjekt”.
Für diejenigen, die wirklich nicht wussten was sie kaufen tut es mir leid, der Rest kann hoffentlich sein Geld abschreiben.
Der Immobilienkauf ist “In”.
Eine eigene Immobilie gibt Sicherheit, ist wertbeständig und eine Altersvorsorge die man bereits in jungen Jahren nutzen kann.
Neben den genannten Vorteilen kommen zur Zeit noch die günstigen Finanzierungsmöglichkeiten hinzu, die Zinsen für Immobilienkredite sind so niedrig wie noch nie.
Mit der Immobilie steuern sparen
Wer neben den genannten Gründen mit seiner Immobilie auch noch Steuern sparen will, der sollte sich mal auf dem Markt der Denkmalimmobilien umsehen.
Mit einer Denkmalimmobilie lassen sich sowohl als Vermieter als auch als Eigennutzer viele Euros zusätzlich an Steuern sparen.
Eigennutzer können 10 Jahre lang 9 Prozent der Wiederherstellungskosten (Sanierungsaufwand) absetzen.
Vermieter machen 8 Jahre lang 9 Prozent und 4 Jahre 7 Prozent der Wiederherstellungskosten steuerlich geltend.
Zusätzlich werden 50 Jahre lang 2 Prozent auf die Altsubstanz angerechnet.
Voraussetzung für diese Steuervorteile ist allerdings immer eine Genehmigung der Denkmalbehörde.
Weitere Infos zum Steuern sparen mit einer Denkmalimmobilien finden sich zahlreich im Imternet.
Neben den finanziellen Vorteilen haben Baudenkmäler auch einen gewissen Charm, der viele zukünftige Immobilienbesitzer reitzt.
Denkmalimmobilien gibt es in vielen Varianten:
Zum Beispiel ein denkmalgeschützes Schlösschen mit einem kleinen Park, so eine Immobille bedarf dann aber auch größerer Investitionen.
Häufig findet man auch Immobiliendenkmäler die ursprünglich gar nicht zum Wohnen erbaut wurden, wie zum Beispiel ein Bahnhofsgebäude an einer stillgelegten Bahnstrecke.
Mit einer Denkmalimmobilie lässt sich aber auch dem Trend zum “in der Stadt wohnen” gut folgen.
Es gibt gut erhaltene Altstadtbezirke in denen ganze Strassenzüge unter Denkmalschutz stehen, zumeist in wirlich interessanten Innenstadtlagen.
Aber auch für Denkmalimmobilien gilt wie für alle anderen Immobilien, sofern ich sie nicht als Liebhaberei erwerbe, über die Wertbeständigkeit entscheidet auch die Lage.
Ebenso muss der Kaufpreis angemessen sein, gerade bei Altbauten können schnell hohe Folgekosten auftreten.
Für fast jede Veränderung benötigt man die Erlaubnis der Denkmalbehörde.
Sind zum Beispiel die Fenster zu erneuern, kann ich nicht die günstigsten Kunstofffenster einsetzen, sondern nur speziell erlaubte Fenster und die Kosten dann häufig das doppelte.
Renovierungen und Restaurierungen müssen zumeist von einem Fachmann ausgeführt werden.
Wer nicht absoluter Profi auf diesem Gebiet ist sollte immer einen spezialisierten Architekten hinzuziehen.