Peanuts

Rekordverlust bei der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank präsentierte heute einen verherende Jahresbilnaz.
Rechtsstreitigkeiten, Konzernumbau und Stellenstreichungen führten zu einem Verlust von rund 6,7 Milliarden Euro.
Damit fällt der Verlsut deutlich höher aus als die “Experten” erwartet hatten, diese hatten einen Verlust von etwas über 5 Milliarden Euro erwartet.

Zu den bereits bekannten Kosten und Aufwendungen kamen im vierten Quartal weitere 1,2 Milliarden Euro für Rückstellungen, um die Folgen früherer Geschäfte juristisch zu beenden.
Auch die Probleme im Privatkundengeschäft drückten auf der Ergebnis, hier hooft die Bank, dass sie sich im laufenden Jahr endlich von der Postbank trennen kann.

Es ist der bisher größte Jahresverlust der deutschen Bank und der zweite seit 2008.
In der Finanzkrise hatte die Deutsche Bank erstmals in einem Gesamtjahr rote Zahlen geschrieben und rund 3,9 Milliarden Euro Verlust gemacht.
Letztes Jahr hatte die Deutsche Bank noch rund 1,7 Milliarden Euro Gewinn ausgewiesen – mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor.

Naja 6,7 Milliarden fallen bei der Deutschen Bank wahrscheinlich noch unter Peanuts.
Stellt sich die Frage ob die Aktionäre das auch so sehen.

Wer hat 100 Millionen uebrig ?

Michael Jacksons Neverland-Ranch zum Verkauf.

Wer Interesse an dem schönen Grunstück im abgelegen im Santa Ynez Valley hat solle mal seine Kontoauszüge prüfen.
Für 100 Millionen Dollar soll das ehemalige Heim des wohl größten “Pop-Idols” aller Zeiten den Besitzer wechseln.
Der Sänger hat das Grundstück 1987 für knapp 20 Millionen Dollar gekauft, das war vor fast 30 Jahren auch schon eine schöne Stange Geld.
Danach hat er das 11 qkm große Anwesen etwas aufgepeppt.

Neben einigen zusätzlichen Gebäuden  gab es einen kleinen Zoo mit Giraffen, Elefanten und Affen.
Bekannt geworden ist auch der Vergnügungspark, zu dem Jackson auch Gruppen von Kindern einlud.
1991 heiratete Elisabeth Taylor auf der Neverland-Ranch ihren siebten Ehemann.

2007 ging die Ranch an eine Grundstücksfirma, die zu Colony Capital gehörte, eine Investmentfirma an der ursprünglich auch Michael Jackson beteiligt war, sie übernahmen das Anwesen für ca. 35 Millionen Dollar und verpflichteten sich das Gelände zu erhalten.

Jetzt, nachdem die Immobilienkrise Vergangenheit ist, will die Gesellschaft das Neverland-Ranch wieder zu Geld machen.
Sollen sie wirklich die 100.000.000 Dollar erlösen, sit das keine schlechte Rendite für das eingesetzte Kapital.
In dieser Größenordnung wird sich aber die Zahl der Interessenten in Grenzen halten.

(Foto: Jw4nvc, CC BY 3.0)

Für Immobilienkäufer die nach der Devise “Lage,Lage,Lage” verfahren wird das Grundstück auch nicht interessant sein.
Ich lass dann doch meine Millionen noch etwas auf dem Tagesgeldkonto liegen und warte auf ein besseres Angebot.

Mehr gibt es bei der Washington Post zu erfahren.

Griechische Banken brauchen mehr Geld

Griechische Banken brauchen mehr Geld und die EZB gibt es ihnen.
Das wäre eigentlich die richtige Überschrift für einen Handelsblatt-Artikel von heutigen Tage gewesen.

Doch das Handelsblatt titelt “EZB setzt griechischen Banken enge Grenzen“.
Aufgrund der Headline könnte man tatsächlich auf die Idee kommen, langsam ist Schluss mit dem ständigen Geldtransfer nach Griechenland.
Doch im dem Artikel selbst sieht es ganz anders aus. Die griechischen Banken benötiggen das Geld nicht um etwaige ausländische Verbindlichkeiten zu finanzieren, nein sie benötigen die zusätzlichen Euros weil die Griechen ihr Geld von der Bank abheben.

Ich kann die Griechen durchaus verstehen, dass sie versuchen ihre Euros nocht rechtzeitig in Sicherheit zu bringen bevor die einheimischen Baken eventuell kein Geld mehr haben.
Wenig Verständnis habe ich aber für unsere Politiker und die EZB die diese Spielchen ständig mitmacht und dabei doch letztlich das Geld derer ausgibt die bisher Zurückhaltung geübt haben.
Irgendwann sollte aber Schluss sein damit, dass sich das restliche Europa von Griechenland, der Politik und dem Großkapital verarschen lässt.

Da tut man so, als wolle man dem ganzen Einhalt gebieten und akzeptiert keine griechischen Statsanleihen mehr als Sicherheit für weitere Bankkredit und lässt dann das Geld über eine andere Schiene nach Griechenland fließen.

Schlimm finde ich nur, dass es in unserer ach so tollen Demokratie nicht möglich ist unseren Politikern etwas gesunden Menschenverstand aufzuwzingen.

Sehr passend dazu kommt gleich die nächste Schlagzeile aus Griechenland hinterher:

Athen verfehlt Haushaltsziel deutlich
Gut das wundert jetzt keinen mehr.
Warum das so ist muss man sich aber auch mal auf der Zunge zergehen lassen.
Die Griechen haben ihre Steuerzahlungen zurückgehalten.
Insbesondere die ungeliebte Immobiliensteuer ist vielen Einwohnern Griechenlands ein Dorn im Auge.

Ja liebe Leute mir ist die ungeliebte Zahlung der Lohnsteuer auch ein Dorn im Auge, die Grundsteuer mag ich auch nicht.
Aber kann ich die zurückhalten ?

Es ist einfach unglaublich.

Bankrun auf Fibank

Die bulgarische Fibank, eine der größten Banken des Landes, und seit einiger Zeit auch auf dem deutschen Markt aktiv, kommt zunehmend unter Druck.
Heute hat es auf die Bank einen regelrechten Run gegeben.
Laut Reuters haben sich vor den Bankschaltern lange Schlagen gebildet, da die Kunden der Fibank versucht haben ihre Guthaben abzuheben.
Die bulgarische Zentralbank berichtet, dass die Fibank innerhalb weniger Stunden rund 800 Millionen Lew, umgerechnet rund 500 Millionen Euro an Einlagen verloren hat.
500 Millionen Euro sind rund zehn Prozent der Bilanzsumme der Fibank.

Derzeit ist noch nicht klar wer oder was hinter der Verunsicherung der Kunden steckt.
Die Fibank selbst spricht von böswilligen Gerüchten die in Umlauf gebracht wurden, sie sei Opfer eines “beispiellosen kriminellen Angriffs” geworden.

Auch deutsche Anleger betroffen

Die Fibank ist seit einigen Monaten auch auf dem deutschen Markt aktiv.
Über “Weltsparen.de” können deutsche Sparer ein Konto eröffnen um von den lukrativen Zinsen zu profitieren.
2,5 Prozent Zinsen können die Kunden erwarten wenn sie ihr Geld der Fibank für 12 Monate anvertrauen.

100.000 Euro sind sicher

Die Fibank ist Mitglied des europäischen Einlagensicherungssystems, dem Sicherungssystem zufolge sind Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde gesetzlich geschützt.
Allerdings haftet die EU nicht als Ganzes für eine eventuelle Bankenpleite.
Stattdessen bürgt jeder Mitgliedsstaat zunächst einmal alleine für die Banken seines Landes, deutsche Sparer müssten also im Falle der Pleite sich an den bulgarischen Staat wenden um ihr Geld wiederzusehen.

Mal sehen wie es in Bulgarien weiter geht.
Bereits vergangene Woche wurde schon die kleinere Corpbank Opfer eines Bank-Runs.
Offensichtlich gibt es tatsächlich ein Interesse bulgarische Banken zu destabilisieren.

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